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FAQ

Übersicht über die häufigsten Fragen rund um das Thema private Krankenversicherung (PKV)

Hier finden Sie eine Ansammlung von Fragen, die uns im Laufe der Jahre von unseren Mandanten gestellt wurden. Zur allgemeinen Information haben wir diese gesammelt und die wichtigsten in diesem Blog veröffentlicht. Falls Sie noch Fragen haben, schreiben Sie uns, wir veröffentlichen diese mit Antwort. Welche Vorteile bietet die private Krankenversicherung (PKV)? Sie entscheiden selbst, wie Sie behandelt und betreut werden wollen, wenn Sie mal krank sind. Diese von Ihnen ausgesuchten Leistungen sind vertraglich fixiert und können nicht verändert werden von dem Versicherer. Es können Ihnen keine im Tarif vorher zugesicherten Leistungen gestrichen werden! Bei der Gesetzlichen Krankenversicherung können durch die Regierung und Krankenkasse Leistungskürzungen vorgenommen werden.

Nach welchem Prinzip arbeitet die private Krankenversicherung?

In der privaten Krankenversicherung (PKV) gilt das Äquivalenzprinzip. Die Beiträge als Einnahmen decken die Behandlungskosten als Ausgaben. Eine Gefahr für diejenigen, die in "geschlossenen Tarifen" versichert sind. Der Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter, Geschlecht, Gesundheitszustand und den gewählten Leistungen.

Was sind die Unterschiede zwischen der Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherung?

Der Hauptunterschied besteht in der Beitragsberechnung und in den Leistungen. Bei der privaten ist der Gesundheitszustand, das Eintrittsalter sowie die ausgewählten Leistungen des Tarifes (wie Sie im Krankheitsfall behandelt werden wollen) entscheidend für den Beitrag, bei der Gesetzlichen Krankenversicherung ist das Einkommen entscheidend sowie der Beitragssatz, zzt. 15,5% einheitlich.

Wann kann ich als Angestellter in die private Krankenversicherung wechseln?

Die 3 Jahres Frist ist weggefallen, zukünftig kann sich jeder Angestellte privat versichern, der oberhalb der Verdienstgrenze von €49.500.- (mtl. 4125.- €) liegt, Sie müssen nur die Kündigungsfrist bei Ihrer gesetzlichen Kasse einhalten (2 Monate zum Monatsende). Wechseln können Selbstständige, Freiberufler und Künstler, unabhängig von der Höhe ihres Einkommens, Beihilfeberechtigte wie Beamte, Richter, Landtags- und Bundestagsabgeordnete.

Was ist eine Beitragsbemessungsgrenze (BBG) und eine Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG)?

Beitragsbemessungsgrenze (BBG) Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) ist die Grenze, bis zu der der Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung und Pflegeversicherung bemessen wird. Sie dient der Feststellung des Höchstbeitrages in der jeweiligen gesetzlichen Krankenversicherung. Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist die Bemessungsgrundlage für die Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Liegt das Arbeitsentgelt oberhalb dieser (für 2011 - € 49.500.-), ist man freiwillig versichert und kann sich privat versichern. Hierzu zählen alle regelmäßigen Einkommen.

Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss zur PKV?

Sie bekommen i.d.R. einen maximalen Zuschuss zur PKV von Ihrem Arbeitgeber in Höhe von 271,02 Euro, zzgl. 36,20 Euro für die Pflegeversicherung. Insgesamt zahlt Ihnen der Arbeitgeber also maximal 307,22 EUR dazu. Zahlt mir mein Arbeitgeber, wenn ich in die PKV wechsle, den hälftigen

Arbeitgeberanteil auch für meinen Ehepartner und die Kinder?

Ja, das muss er tun. Allerdings ist der Arbeitgeberanteil begrenzt auf denjenigen Höchstbetrag, den er zurgesetzlichen Krankenkasse maximal zu zahlen hätte.

Ist meine Familie in der PKV kostenfrei Familienversichert?

Nein. Die private Krankenversicherung erhebt für jede versicherte Person einen separaten Beitrag, da für jede Person der Schutz ausgewählt werden kann. Für Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr sind die Beiträge aber relativ gering und in der Pflegeversicherung sind Kinder ohnehin beitragsfrei mitversichert.

Kann ich als Versicherter in der privaten Krankenversicherung später in die Gesetzliche Krankenversicherung zurück?

Die Gesetzliche Krankenversicherung nimmt nach dem gegenwärtig geltenden Recht ehemals Privat Versicherte nur dann wieder auf, wenn diese versicherungspflichtig werden (beispielsweise nach Aufgabe einer selbständigen Tätigkeit und Aufnahme einer nichtselbständigen Beschäftigung für mindestens zwölf Monate), unter 55 Jahre alt sind und ihr Einkommen unter die Versicherungspflichtgrenze gesunken ist. So stellt sich diese Frage für Angestellte meistens erst gar nicht.

Sind die Beiträge als Rentner in der privaten Krankenversicherung später auch noch bezahlbar?

Die PKV bildet seit vielen Jahren von sich aus Rückstellungen, die für Beitragstabilität im Alter sorgen. Seit dem 01.01.2000 ist dies Gesetz (§ 12 Abs. 4a VAG). So zahlt jeder privat Versicherte 10% zusätzlich für später. Dieser Vorsorgeanteil ist notwendig, weil mit dem Alter die Krankheitskosten aufgrund medizinischer Neuerungen ansteigen. Für Krankentagegeld-Versicherungen und für die Pflege-Pflichtversicherung gilt das nicht.

Kann ich beim Wechsel der privaten Krankenversicherung die erworbenen Altersrückstellungen mitnehmen?

Wer ab Januar 2009 eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat, erhält im Rahmen der vereinbarten Kündigungsfristen ein uneingeschränktes Wechselrecht zu anderen privaten Versicherungsunternehmen. Beim Wechsel gehen die Alterungsrückstellungen also nicht mehr wie vorher verloren. Man hat nun auch nach langjähriger Versicherungslaufzeit die Möglichkeit, ohne Verlust wechseln zu können.

Wie werden die Rechnungen für Arztkosten von der privaten Krankenversicherung erstattet?

Arztrechnungen reichen Sie einfach direkt an Ihren Versicherer weiter, und warten bis das erstattete Geld auf Ihrem Konto ist, das dauert i.d.R. 5-7 Werktage. Anschließend zahlen Sie die gesamte Rechnung. Das Krankenhaus rechnet auch direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.

Kann ich als Student in die private Krankenversicherung wechseln?

Innerhalb von 3 Monaten nach Beginn des Studiums (der Immatrikulation) können Sie entscheiden, ob Sie sich Gesetzlich oder lieber Privat Krankenversichern möchten. Hier gibt es sehr günstige Studententarife.

Können Tarifleistungen von der Versicherung geändert oder gekürzt werden?

Nein, als Privatversicherter hat man mit der privaten Krankenversicherung einen Versicherungsvertrag abgeschlossen. Dieser beinhaltet unter anderem den gewählten und damit garantierten Leistungsumfang im Krankheitsfall. Der Leistungsumfang ist damit vertragsrechtlich geschützt.

Habe ich eine freie Arzt- und Krankenhauswahl bei der privaten Krankenversicherung?

Sofern kein Hausarzttarif (Primärarzttarif) gewählt wurde, wird die freie Arztwahl im Krankenversicherungsvertrag mit dem Versicherer schriftlich zugesichert. Diese Garantie ist damit Vertragsrechtlich geschützt. So kann - anders als in der GKV - kein Gesetzgeber oder eine PKV diese freie Arzt- und Krankenhauswahl nachträglich in Frage stellen. Auch in Zukunft würde man immer frei entscheiden können, zu welchem Arzt oder in welches Krankenhaus man gehen will!

Warum und wie steigen die Behandlungskosten im Gesundheitswesen und damit auch die zu entrichtenden Beiträge?

Die Beiträge steigen im Verhältnis mit den Behandlungskosten im Gesundheitswesen wegen dem medizinischen Fortschritt. Die Kosten für z.B. Chemotherapiebehandlungen sind in den letzten 15 Jahren explodiert, die Heilungschancen haben sich wesentlich verbessert. Neue Medikamente, Diagnose- und Behandlungsmethoden kosten in der Regel auch Geld. Und weil dieser Fortschritt in der Medizin zum Zeitpunkt Ihres Vertragsabschlusses noch nicht bekannt war, muss dieser Fortschritt auch finanziert werden. Dem steht aber auch ein gewaltiger Nutzen gegenüber: Privatversicherte haben einen vertragsrechtlichen Anspruch, dass sie jederzeit und schnell im Krankheitsfall die medizinisch beste Behandlung erhalten. P.S.: Die Beiträge bei den privaten und gesetzlichen sind fast identisch in den letzten Jahrzehnten deswegen angestiegen.

Gibt es eine Wartezeit beim Wechsel der Krankenkasse?

Bei unmittelbarem Übertritt von z.B. der gesetzlichen Krankenversicherung zur privaten Krankenversicherung oder von privat zu privat wird die dort zurückgelegte ununterbrochene Versicherungszeit angerechnet, es gibt keine Wartezeiten.

Was ist die Gebührenordnung für Ärzte (auch GOÄ genannt)?

Die Gebührenordnung für Ärzte GOÄ ist eine deutsche Rechtsverordnung, die am 1.April 1965 in Kraft getreten ist, das Inkrafttreten der letzten Änderung erfolgte am 2. Januar 2002. Sie regelt für Ärzte die Abrechnung aller medizinischen Leistungen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Ein approbierter Arzt darf in Deutschland keine selbst kalkulierten Preise für seine Leistung verlangen, sondern ist nach Berufsrecht und einer umfangreichen Sozialrechtsprechung gezwungen, nach der GOÄ abzurechnen (§1 Abs. 1 GOÄ). Sie ähnelt damit den Gebührenordnungen anderer „freier Berufe“, wie Rechtsanwälte und Architekten.

Was ist die Gebührenordnung für Zahnärzte (auch GOZ genannt)?

Die Gebührenordnung für Zahnärzte GOZ ist eine deutsche Rechtsverordnung vom 1. April 1965, das Inkrafttreten der letzten Änderung erfolgte am 2. Januar 2002. Je nach Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand wird der Einfachsatz mit einem Steigerungssatz multipliziert. Der Höchstwert der Regelspanne ist der 2,3-fache Steigerungssatz. Erst wenn der Arzt diesen Faktor auf 3,5 fach (Höchstsatz) überschreiten möchte, muss er dies schriftlich und nachvollziehbar begründen.

Ich bin als Beamter Beihilfe versichert, wie kann ich die Restkosten absichern?

Der Dienstherr erstattet für den Beamten und seine berücksichtigungsfähigen Angehörigen einen Teil der anfallenden Krankheitskosten. Die Höhe der Beihilfe ist bei Bund und Ländern unterschiedlich geregelt, in jedem Fall verbleibt ein Eigenanteil. Diese Restkosten werden privat abgesichert.

Was beinhaltet die private Pflegepflichtversicherung?

Die Leistungen der privaten Pflegepflichtversicherung und der sozialen Pflegeversicherung sind gleich, es soll Pflegebedürftigen Hilfe geleistet werden, die wegen der Schwere der Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Die Leistungen der Pflegeversicherung sind in drei Stufen gegliedert. Die Leistungen der Pflegeversicherung sind Dienst-, Sach- und Geldleistungen für Grundpflege, hauswirtschaftliche Versorgung sowie Kostenerstattung, soweit es das Sozialgesetzbuch (SGB) XI vorsieht. Art und Umfang der Leistungen richten sich nach der ärztlich festgestellten Pflegestufe (Schwere der Pflegebedürftigkeit) und danach, ob häusliche, teilstationäre oder vollstationäre Pflege in Anspruch genommen wird.

Was ist eine Beitragsrückerstattung (BRE) und wann bekomme ich sie?

Voraussetzungen für eine BRE sind, dass der Versicherte für das betroffene Jahr keine Leistungen in Anspruch genommen hat, der Vertrag mindestens für das ganze Jahr ununterbrochen ohne Beitragsrückstand bestanden hat und mindestens bis zum 30.06. des Folgejahres fortbesteht. Man unterscheidet zwischen garantierter Beitragsrückerstattung und erfolgsabhängiger Rückerstattung, die auch mal ausfallen kann wenn das Versicherungsunternehmen anhand der versicherungstechnischen Ergebnisquote (die sich aus der Bilanz ergibt) einmal dazu nicht in der Lage wäre.

Habe ich auch als privat Versicherter Versicherungsschutz im Ausland?

Ja, der Versicherungsschutz gilt weltweit, bei längerer Dauer ist dies dem Versicherer vorher anzuzeigen. Er hilft bei unvorhersehbaren Erkrankungen, bei Unfällen und erstattet Kosten für ärztliche Behandlungen inklusive Arznei- und Verbandmittel, Heilmittel, Röntgendiagnostik, stationärer Behandlung (einschließlich Unterkunft und Verpflegung) sowie den notwendigen Transport zum nächstgelegenen anerkannten Krankenhaus. Auch Operationen, schmerzstillende Zahnbehandlung und Zahnfüllung (nicht aber Zahnersatz und Zahnkronen) werden übernommen sowie meistens die Überführung im Todesfall oder Bestattung im Ausland, Tarifbeschreibung lesen!!! Als zusätzliche Serviceleistungen werden das Notfalltelefon sowie Flug- und Rettungsdienste angeboten.

Habe ich im Krankheitsfall als privat Versicherter Anspruch auf eine Lohnfortzahlung?

In der privaten Krankenversicherung besteht im Rahmen der Vollkostenversicherung nicht automatisch Versicherungsschutz für Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall. Das Tagegeld ist ein separater Tarifbaustein und sehr wichtig.

Welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es nach den gesetzlichen Programmen?

Darunter versteht man die von der GKV vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten. Es werden Vorsorgeprogramme für Neugeborene und Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer ab einem bestimmten Alter aufgeführt. Nicht alle Krankheiten und Krebsarten werden erfasst, es handelt sich also keineswegs um eine lückenlose Vorsorge.

Welche gezielten Vorsorgeuntersuchungen gibt es sonst noch, nach denen ich mich bei den meisten privaten Krankenversicherungen untersuchen lassen kann?

unter gezielte Vorsorgeuntersuchungen fallen alle Untersuchungen zur frühzeitigen Feststellung von Erkrankungen, diese sind unabhängig vom Alter, müssen aber i.d.R. medizinisch begründet werden, z.B.: - Großer Gesundheits-Check (einschließlich Belastungs-EKG, Lungenfunktionsprüfung..) - Schilddrüsen-Check (Ultraschalluntersuchung) - Brain-Check (Hirnleistungs-Test, Früherkennung von Demenz usw.) - Untersuchung des Herzinfarkt-Risikos - Glaukomvorsorge (Früherkennungsuntersuchung grünen Star) - Osteoporose-Früherkennung (Knochendichtemessung zur Früherkennung Osteoporose) - Schlaganfall-Check (Untersuchung der hirnversorgenden Arterien) - HIV-Test (Ausschluss einer HIV-Infektion bzw. AIDS-Erkrankung) - bei Frauen Ultraschall von kleinem Becken, Gebärmutter und Eierstöcken, Brust - bei Männern PSA Test, Ultraschall von Nieren, Blase und Hoden - bei Kindern, Neugeborenen-Audio-Check, Früherkennung von Schwerhörigkeit

Besteht in der Kindernachversicherung eine Annahmepflicht für die private Krankenversicherung?

Bei der Krankenversicherung für Neugeborene besteht in der Privaten Krankenversicherung unter bestimmten Voraussetzungen ein Kontrahierungszwang. Der Versicherungsschutz beginnt dann, ohne Wartezeiten und rückwirkend zum ersten des Geburtsmonats. Voraussetzungen: Am Tage der Geburt muss ein Elternteil mindestens drei Monate bei dem Versicherer versichert gewesen sein. Die Anmeldung zur Versicherung muss spätestens zwei Monate nach dem Tag der Geburt rückwirkend zum Ersten des Geburtsmonats erfolgen. Der Versicherungsschutz des Neugeborenen darf nicht höher oder umfassender als der eines versicherten Elternteils sein (§ 2 Musterbedingungen Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung). Der Geburt eines Kindes steht die Adoption gleich, sofern das Kind zum Zeitpunkt der Adoption noch minderjährig ist. Mit Rücksicht auf ein erhöhtes Risiko ist die Vereinbarung eines Risikozuschlages bis zur einfachen Beitragshöhe zulässig.

Was ist der Standardtarif und wann kann ich in diesen wechseln?

Der Standardtarif ist ein brancheneinheitlicher Tarif in der privaten Krankenversicherung, der seit dem 01.07.1994 von allen privaten Krankenversicherungen angeboten wird. Der Standardtarif garantiert einheitliche Leistungen, die dem Umfang der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen. Der Beitrag des Standardtarifs darf den Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übersteigen. Grundsätzlich aufnahmefähig im Standardtarif sind Personen ab 65 Jahren, die seit mindestens 10 Jahren ununterbrochen privat voll versichert sind. Die Altersgrenze wird auf 55 Jahre gesenkt, sofern das Einkommen unterhalb der Jahresarbeitsentgelt-Grenze liegt. BU-/EU-Rentner können sogar unabhängig vom Alter in den Standardtarif wechseln.

Was ist das Bürgerentlastungsgesetz, welches ab 01.01.2010 eingeführt worden ist?

Das Bürgerentlastungsgesetz sieht ab dem 01.01.2010 die erweiterte Absetzbarkeit von Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung vor. Für Privat Versicherte werden alle Beiträge im Leistungsumfang einer Basisabsicherung (Leistungsniveau der GKV) steuerlich berücksichtigt. Die Beiträge können als Sonderausgaben im Rahmen der sonstigen Vorsorgeaufwendungen Einkommenssteuerlich in Abzug gebracht werden. Der absetzbare Beitrag wird durch den Arbeitgeberzuschuss und durch eine Beitragsrückerstattung vermindert. Nicht zu berücksichtigen sind Beitragsanteile, die auf einem erhöhten Versicherungsschutz basieren wie z.B. Mehrleistungen bei Kieferorthopädie und beim Zahnersatz, das Einoder Zweibettzimmer mit Chefarztbehandlung sowie die Heilpraktikerbehandlung